Differenzierte Qualifizierungsangebote für die Sozialhilfe

Vorgesetzter und Teilnehmer eines Integrationsprogramm

Foto: istock.com/stocknroll

Die Kosten der Sozialhilfe sind seit Jahren ein politisches Thema, das heiss und kontrovers diskutiert wird. Besteht auch im Ziel Einigkeit, dass die Kosten möglichst zu senken sind, so gehen die Meinungen über die einzuschlagenden Wege stark auseinander: Während einige Kantone auf Kürzungen der Sozialhilfe setzen und den Druck auf Sozialhilfe beziehende Personen erhöhen, gibt es zahlreiche Erfolg versprechende Modelle, die vielmehr auf Coaching und Qualifizierung setzen. Die im sechsten Social Impact dargelegten Entwicklungen des Arbeitsmarktes sprechen dafür, diese Ansätze differenziert weiterzuentwickeln.

Frontseite Social ImpactAuf den Punkt gebracht:

  • Das derzeitige Aktivierungsparadigma muss zum Befähigungsparadigma weiterentwickelt werden. Bei Personen mit Potenzial, mittel- bis langfristig eine Stelle im ersten Arbeitsmarkt zu finden, sollen berufliche Integration und Qualifizierung gleichwertig nebeneinanderstehen.
  • Die individuellen Potenziale erwerbsloser Sozialhilfebeziehender müssen möglichst präzise abgeklärt werden, um ihnen ein Angebot zu ermöglichen, das ihren Bedürfnissen gerecht wird.
  • Sozialhilfebeziehende, die aus Gesundheits-, Alters- oder anderen Gründen keine realistische Aussicht auf eine berufliche Integration haben, sind von entsprechenden Arbeitsintegrationsbemühungen zu befreien.
  • Bei der Evaluation von Arbeitsintegrationsmassnahmen sind zwingend weiche Faktoren wie Gesundheit und soziale Integration zu berücksichtigen.

 


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